Gemeinde Öhningen

Wangen

Das Dorf Wangen liegt am Ufer des Untersees, eingebettet in alte Obstbaumwiesen vis-à-vis vom Thurgauer Seerücken.

Ein Paradies für Erholungssuchende, Wassersportler, Fahrradtouristen!

Wangen, schon in den 20er Jahren Ziel von „Wandervögeln“ und gesetzteren Erholungssuchenden, bietet heute mit der ganzjährig sehr guten Wasserqualität des Untersees die unterschiedlichsten Wassersportangebote, wie z.B. der vor dem Ortskern gelegene Sportboothafen und die Möglichkeit Ruder- und Paddelboote anzumieten. - Gern besucht wird auch der direkt am Ufer gelegene Campingplatz mit seinem Natur-Strandbad.

Besonders beliebt und vor allem für Familien geeignet, ist das große Angebot für Fahrradtouristen. Die gut ausgebauten, weitgehend flachen Bodensee-Radwege lassen sich zu vielen schönen Touren kombinieren.

Öffentliche Verkehrsmittel, wie die Kursschiffe der Unterseeflotte, die am Steg in Wangen anlegen, und die Bahnlinie auf dem gegenüberliegenden Schweizer Ufer, erweitern den Aktionsradius und die damit verbundenen Ausflugsmöglichkeiten erheblich. So sind Städte wie Konstanz, Radolfzell, Schaffhausen oder Winterthur als Tagesausflugsziele auch ohne Pkw gut zu erreichen.

Das Angebot der Gastronomiebetriebe ist vielfältig. Ob unter alten Kastanienbäumen im Ortskern oder unter Platanen am Seeufer, der Gast wird immer auf die freundlichste Art und Weise verwöhnt mit fangfrischem Fisch und regionaler Küche. Die Übernachtungsmöglichkeiten in Hotelzimmern, Pensionen und privaten Ferienwohnungen erfüllen die unterschiedlichsten Bedürfnisse.

Für den kulturell Interessierten ein Blick zurück in die Vergangenheit

Im Jahr 1155 wurde die  Gemeinde Wangen als Bauern- und Fischerdorf erstmals urkundlich erwähnt. In der Wangener Bucht sind jedoch erste Pfahlbausiedlungen aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. archäologisch nachgewiesen worden.

Um 1200 erbauten die Dienstmannen des Klosters Reichenau das zwischen Wangen und Hemmenhofen gelegene Schloss Marbach. Die Geschichte des Schlosses besteht überwiegend aus Eroberungen und Bränden. Der noch stehende Bau gehört dem 16. - 17. Jahrhundert an und befindet sich heute in Besitz eines Schweizer Konzerns. Mit der Ansiedlung der ersten Juden im 17. Jahrhundert erblühte in Wangen eine christlich-jüdische Landgemeinde, die über drei Jahrhunderte hinweg in gegenseitiger Akzeptanz und Toleranz lebte.
Der in Wangen geborene Dichter Jakob Picard beschreibt dies anschaulich in seinen Erzählungen. Die Jacob Picard-Gedenkstätte ist im alten Rathaus von Wangen untergebracht.

Heute empfängt das Dorf Wangen seine Besucher mit einem weitgehend intakten Dorfbild und einem Architekturbestand, der beredt Zeugnis ablegt über die Lebensbedingungen christlich-jüdischer Landgemeinden im deutschen Südwesten.

    Das Museum Fischerhaus, das älteste Gebäude am Ort, präsentiert eine Auswahl steinzeitlicher Funde aus der Wangener Pfahlbaubucht. Die Erforschung der Bodensee-Pfahlbauten nahm hier in Wangen ihren Anfang.
    So ist auch der Name des Wangeners Kaspar Löhle - Entdecker der ersten Fundstücke im 19. Jahrh. - unzertrennlich mit den Pfahlbauten des Bodensees verknüpft. Im Fischerhaus Wangen befindet sich auch ein Querschnitt von Original-Fossilien aus den Öhninger Steinbrüchen. Über 900 Tierarten und 450 Pflanzenarten aus der Urzeit wurden ab dem 17. Jahrhundert wissenschaftlich beschrieben. Besichtigungen, Führungen und Vorträge im Fischerhaus geben Aufschluss über unsere kulturelle Vergangenheit.

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