Gemeinde Öhningen

Schienen auf dem Schienerberg

Vom Bodensee, 400 m über dem Meeresspiegel, steigt über Äcker und Wiesen der waldreiche Schienerberg bis auf 700 m ü.M. an. Dieser markante Bergrücken, uralte Kulturlandschaft, trennt „Zeller See“ und „Untersee“ und bildet zugleich den höchsten Punkt der seit 1155 „Höri“ genannten, dreieckig in den Bodensee vorspringenden Landzunge.

Ein Wanderparadies auf der Höri!

Die Schönheit der Schiener Landschaft mit vielen Tälern hin zu Sonnenterrassen und mit herrlichen Ausblicken: Im Norden das Hegau, Singen und Radolfzell, im Süden der Untersee mit den Orten Öhningen und Wangen sowie die benachbarte Schweiz bis hin zu den Alpengipfeln, gilt als „das“ Wanderparadies auf der Höri und lockt jedes Jahr viele Wanderer aus nah und fern.

Allein schon durch die wunderschöne Lage der Häuser mit ihren zahlreichen Ferienwohnungen und Pensionen hat man einen weiten Ausblick über das Dorf und die herrliche Landschaft, die das Dorf umgibt. Mitten im Ort bietet Schienen ausreichend Parkplätze für Wanderer und Besucher der Kath. Pfarr- und Wallfahrtskirche.

Dorfgeschichte

Der Ort Schienen, erstmals im Jahre 846 als „Scina“ urkundlich erwähnt, war um das Jahr 740 im Besitz des fränkischen Grafen Warin und ging in Erbfolge an den Grafen Scrot von Florenz über. Graf Scrot, ein Angehöriger der Antonen, ließ die Reliquien des römischen Märtyrers Genesius nach Schienen bringen und in der dafür errichteten „Michaelskapelle“ aufbewahren. Heute ist die Kapelle in Privatbesitz und eines der schönsten Ferienhäuser im Dorf.

Mit den Genesiusreliquien entstand um die Mitte des 9. Jahrh. ein Kloster und der Bau einer Klosterkirche unter Abt Ato von der Reichenau, der heutigen Wallfahrtskirche. 

Das Schicksal des Ortes und des Klosters war im 17. Jahrh. stark von den Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges geprägt. 1959 wurde die Kirche umfangreich restauriert und der Kirchenraum wieder in den Originalzustand zurückversetzt, nachdem in den letzten 200 Jahren die verschiedensten Eingriffe vorgenommen worden waren.

Die Einfachheit der Raumgestaltung versetzt den Besucher wieder zurück in die Zeit um das Jahr 1000 und ist in ihrer Schlichtheit zeitlos für alle nachfolgenden Generationen. 

Nähere Informationen zur Wallfahrtskirche St. Genesius erhalten Sie unter www.kirchen-hoeri.de


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